Wechsel des Hinterrades
Benötigtes Werkzeug:
10 mm Gabelschlüssel
15 mm Gabelschlüssel
17 mm Gabelschlüssel
Imbusschlüssel für
Motorplattenbefestigung
Imbusschlüssel für
Motorschrauben
Kreuzschraubendreher
Tipp: Man kann die Arbeiten am Hinterrad leichter ausführen,
wenn man die hintere Radabdeckung entfernt (bessere Sicht und
Zugänglichkeit zum Hinterrad).
Vorgehensweise:
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1.)
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Die äusseren Muttern an den Radachsen lösen (15 mm).
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2.)
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Als nächstes die Sicherungen der Achsen entfernen.
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3.)
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Befestigungsschraube (Imbus) lösen, die die Motorplatte am Rahmen fixiert
(rechts unterhalb des Motots).
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4.)
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Nun die 3 Motor-Befestigungsschrauben lösen und den Motor vorsichtig
auf das Trittbrett oder neben den Roller legen.
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5.)
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Bevor das Rad aus dem Rahmen nach hinten entfernt werden kann, muss zunächst
noch die Trommelbremse vom Rahmen gelöst werden. Achten Sie bei der Demontage
genau darauf, in welcher Reihenfolge die Teile montiert sind, damit sie beim
späteren Zusammenbau wieder korrekt montiert werden.
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6.)
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Sie können nun das komplette Rad inklusive Motorplatte (rechte Seite in
Fahrtrichtung) aus der Rahmenführung nach hinten herausziehen, um die
Reparatur durchzuführen.
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7.)
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Beim Zusammenbau ist darauf zu achten, dass die Muttern der Achsen nicht
zu fest angezogen werden, damit das Rad genug Spiel hat. Wenn sich das Rad nur
schwer drehen lässt, dann ist entweder die Bremse hinten falsch eingestellt
und schleift oder die Achsmuttern sind zu stark angezogen.
Idealerweise zieht man die Muttern fest bis ein deutlicher Wiederstand auftritt
und dreht dann die Muttern wieder eine Viertelumdrehung zurüch.
Die Achsmuttern sollten von Zeit zu Zeit auf korrekte Montage kontrolliert werden.
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Einstellen/Spannen der Kette
Von Zeit zu Zeit ist es notwendig die Kette zu überprüfen und ggfs.
einzustellen, um die Lebensdauer zu erhöhen und die Abrolllautstärke zu
reduzieren.
Um die Arbeiten besser durchführen zu können, empfiehlt es
sich, die hintere Radabdeckung abzuschrauben:
An der Innenseite ist an der Motoplatte ein Kettenspanner aus Kunststoff befestigt.
Der Kettenspanner befindet sich ziemlich dicht unter dem Antriebskettenrad des Motors.
Lösen Sie die Schraube des Kettenspanners (mit einem 10er Schlüssel) und
drehen Sie den Kettenspanner gegen die Kette, so dass die Kette nicht mehr so stark
durchhängt.
Man sollte die Kette allerdings auch nicht zu fest spannen, ca. 1 cm
Spiel ist gut. Das Spiel der Kette sollte mit leichtem Fingerdruck auf die Kette
deutlich spürbar sein. Eine zu stark gespannte Kette erkennt man in der Regel an
einem lauten Antriebsgeräsch.
Eine zu locker gespannte Kette kann dazu führen, dass die Kette abspringt,
zum Beispiel kann dies leicht auf Naturstrassen passieren.
Eine zu stark gespannte Kette kann reissen und auch den Abrollvorgang behindern, so
dass der Roller nicht mehr so gut rollt. Zudem ist eine zu straff gespannte Kette für
die Lager nicht optimal.
Die Kette sollte ab und zu mit Kettenfett oder Kettenspray (erhältlich im Velohandel)
gefettet werden.
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Leistungsabfall / Ladeprobleme
Wenn Sie den Eindruck haben, dass das Elektrotrottinett nicht mehr die gewohnte
Leistung bringt (hinsichtlich Ladekapazität, also Reichweite und hinsichtlich
der Fahrleistung wie Höchstgeschwindigkeit und Beschleunigung) könnte
dies einen einfachen Grund haben:
Die Verbindungsstecker/-klemmen an den Batteriepolen können lose sein. Dies
kann durch Vibrationen, Schläge etc. verursacht sein. Sollten die genannten
Symptome auftreten, empfehlen wir die Batteriepol-Kontakte auf festen Sitz zu
überprüfen.
Wichtig: Die Kontaktklemmen sollten dabei jeweils nur einzeln gelöst werden.
Anschließend die Klemme vorsichtig mit einer Zange zusammnedrücken und
anschließend wieder auf den Pol stecken. Den festen Sitz überprüfen und ggfs.
den Vorgang wiederholen bis sich die gewünschte Verbesserung einstellt.
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